Bauherrengemeinschaft / Baugruppen

Bei der Bauherrengemeinschaft sind zwei Modelle grundsätzlich möglich:

Die Bauherrengemeinschaft:
Eine Bauherrengemeinschaft besteht zunächst aus mehreren Personen, die mit dem Willen ein gemeinsames Haus zu bauen eine Gesellschaft gründen, deren Zweck die gemeinschaftliche Durchführung eines Bauvorhabens ist. Hierfür hat sie eine Vereinbarung schriftlich aufzustellen. Sie gründet eine Interessengemeinschaft. Meist in Form einer GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts).

Dabei gilt : Umso besser die Übereinstimmung in der Zielsetzung und Vorgehensweise formuliert wurde, desto erfolgreicher und befriedigender stellt sich die Entwicklung eines Baugemeinschaftsprojekts für alle Beteiligten dar.

Die gewählte Rechtsform (GbR oder Genossenschaft) regelt insbesondere die finanziellen Verpflichtungen der Mitglieder, die Verteilung der Kosten, die Mitspracherechte und letztlich auch den Austritt aus der Gemeinschaft und dem Bauvorhaben.

Erfolgreiches Projekt:
Generell zeichnen sich gemeinschaftliche Bauprojekte durch einen wesentlich höheren Organisationsaufwand für Bauherren und Planer aus als herkömmliche Bauvorhaben.

Deswegen ist es wichtig und notwendig, sich von Beginn an mit Fachleuten zusammen zusetzen, und über Ziele, Interessen und Wege zur erfolgreichen Umsetzung zu sprechen und sich auszutauschen.

Wir unterstützen Sie hier. Wir begleiten Sie vom Anfang bis zum glücklichen Einzug.

Von der Idee bis zur Fertigstellung – Projektphasen
Die Ursache der Motivation eine Baugemeinschaft zu initiieren sind sehr vielfältig.

Hier beginnt die Gründungsphase PHASE 0
Nach dem ersten Prozess der Ideenfindung und grundsätzlichen Bejahung zu einem solchen Vorhaben, sollten Fachleute hinzugezogen und gehört werden.

Bestimmung des Bauvorhabens –Planungsphase PHASE I
Die Gesellschaft hat das Gebäude grundsätzlich zu definieren, ihre Vorstellungen schriftlich nieder zu legen und dann geeignete Fachleute und Partner zu finden, die das geplante Vorhaben umsetzen können.

Parallel hierzu beginnt die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Oder, das Grundstück liegt bereits vor.

Realisierung / Umsetzung PHASE II:
Nach – erfolgreichem - Durchlaufen der Phase I wird mit dem Erwerb des Grundstücks und der erklärten Absicht das Gebäude zu erstellen ein Erweiterung des ersten PlanungsGbR Vertrags notwendig.Die Gesellschaft einigt sich darauf das Projekt um zusetzen.

Der Baugesellschaftsvertrag umfasst insbesondere die allgemeine Bauverpflichtung der Gesellschafter, Festlegungen hinsichtlich der Kostenverteilung sowie der Liquiditäts- und Zahlungsmodalitäten.

Der Vorteil ist, jede Phase baut auf der vorangegangen auf, Ziele werden überprüft, erweitert, konkretisiert.


Wir bieten Ihnen eine fachliche Begleitung von Beginn an:

Projektsteuerung (Betreuer)

Um die vielen Anforderungen in einem Baugemeinschaftsprojekt „unter einen Hut“ zu bekommen ist die Steuerung des Projektes notwendig und unabdingbar.

Hierbei ist die Koordination der unterschiedlichen Beteiligten (Bauherren, Behörden, Planer) maßgeblich, es sind viele Sitzungen zu moderieren, Protokolle sind zu erstellen und gemeinsame Handlungsvereinbarung zu erarbeiten. Dabei ist die Kreativität und die soziale Kompetenz ein entscheidendes Erfolgskriterium. Als professionelle Projektsteuerer nehmen wir die Interessen der Mitbauenden wahr. Hierbei ist die Erfahrung im Umgang mit Behörden wichtig, wie auch die Einhaltung von Terminen und Kosten. Zentrale Voraussetzung für eine termin- und kostengerechte Realisierung des Bauvorhabens ist die Herbeiführung von rechtzeitigen Entscheidungen.

Wir moderieren die Baugemeinschaftssitzungen und begleiten aktiv die Umsetzung der getroffenen Entscheidungen. Auch vertreten wir die Bauherrschaft bei Vergabeverhandlungen.

Wichtig ist ein immer aktualisierter Austausch von Informationen zu Bautenstand, notwendigen Entscheidungen, aktueller Planung und Abweichungen.

Architektur / Partnerschaftlich

Grundsätzliches Leistungsspektrum der Planung und Genehmigungen; auch der Werk-/ Ausführungsplanung.

Seine Aufgabe ist es auch, gemeinsam mit uns, die individuellen Wohnwünsche aller Mitbauenden zu erfragen und im Dialog für jeden die passende Wohnung zu planen. Auch das Herbeiführen von Entscheidungen und evtl. Kompromissen bei gemeinschaftlich zu beschließenden Maßnahmen, fällt in seinen Aufgabenbereich.



Eine gute Zusammenarbeit zwischen Projektsteuerung (Betreuer) und Architekt ist sehr zielführend!

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